WARUM GIBT ES DAS AKTIONSBÜNDNIS FÜR STRAHLUNGSFREIE LEBENSRÄUME E.V.?

Der moderne Mensch ist in einer immer mehr auf schnurloser Funktechnik ausgerichteten Gesellschaft zunehmend elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt. Fast alle Bürger, vor allem auch Kinder und Jugendliche besitzen ein Handy und nutzen es rege. Dabei „strahlt“ es hier gleich doppelt, zum einen während des Telefonates, zum anderen durch die Mobilfunksender der jeweiligen Anbieter.

Zu dieser Mobilfunkstrahlung kommen noch andere Strahlungsquellen hinzu, denen der Mensch zusätzlich ausgesetzt ist: DECT-Schnurlos-Telefone, W-LAN oder Babyphone. Viele von ihnen senden Tag und Nacht, so dass der Mensch unter Dauerbestrahlunglebt. Nicht zuletzt durch die Einführung der neuen vier UMTSHandynetze, des digitalen Fernsehens (DVB-T) und des neuen Funknetzes für die Behörden im TETRA Standard, steigt die Intensität der Funkbelastung deutlich an.

Diese Strahlung hat Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, gerade bei Kindern und Jugendlichen, Alten und Kranken. Jedoch klagen auch immer mehr kerngesunde Erwachsene über Befindlichkeitsstörungen, Schlafstörungen oder Beeinflussung der Konzentrationsfähigkeit. Veränderungen der Blut-Hirn-Schranke, gentoxische oder reproduktionstoxische Effekte oder Begünstigung der Krebsentstehung sind weitere befürchtete Folgen.

Viele Menschen halten es in der Nähe von Mobilfunkanlagen nicht mehr aus und fl üchten in strahlungsärmere Gebiete. Doch diese sind rar geworden. Vielmehr streben die Bundesregierung und die Mobilfunkbetreiber eine Vollversorgung an. Das heißt, dass an jedem Fleck in der Bundesrepublik Mobilfunkstrahlung vorhanden ist und nicht nur Menschen, sondern auch die Flora und Fauna schädigt.

Sender St II_W

WAS MACHT DAS AKTIONSBÜNDNIS FÜR STRAHLUNGSFREIE LEBENSRÄUME?

Ziel des Aktionsbündnisses ist nicht etwa, alle Handys abzuschaffen, obgleich dies hinsichtlich der unabsehbaren Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung wünschenswert wäre.

Das Aktionsbündnis hat einen positiven Ansatz: Es will maßgeblich dazu beitragen, dass bestehende „Funklöcher“ erhalten bleiben und zusätzlich neue strahlungsfreie Lebensräume geschaffen werden. In diesen Gebieten können sich elektrosensible Menschen ebenso aufhalten, wie solche, die sich den gesundheitlichen Gefahren gar nicht erst aussetzen wollen.

Wichtig ist dem als gemeinnützig anerkannten Verein darüber hinaus, dass die tatsächlich an Elektrosensibilität leidenden Menschen nicht weiterhin diskriminiert, sondern geschützt und unterstützt werden. Hierzu muss in erster Linie Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, aber gerade auch bei den Regierungen geleistet werden. Einer Studie zu Folge wird bei gleichbleibender Intensität der Strahlung im Jahre 2017 etwa die Hälfte der Bevölkerung unter Elektrosensibilität leiden. Ein anderer Wissenschaftler hat herausgefunden, dass Kinder, die im Jahre 2000 oder später geboren wurden bzw. werden, eine deutlich niedrigere Lebenserwartung haben als ihre Eltern, weil die elektromagnetische Strahlung die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen besonders stark beeinflusst.

Höchste Zeit also, aktiv zu werden!       Wie?